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| Jupiter und Juno auf dem Mount Ida (Detail) von James Barry 1790, Wikimedia Commons |
Eine Göttin als Ursprung des Valentinstages
Der Ursprung des Valentinstages liegt höchstwahrscheinlich in der Antike. Am 14. Februar feierten die alten Römer ein Fest zu Ehren der Göttin Juno, der Schützerin der Ehe und der Familie. Juno soll als Ratgeberin der Frauen für deren richtige Partnerwahl gesorgt haben. Weil Mitte Februar die Paarungszeit für die Vögel beginnt, ehrte man Juno, in dem man ihr und den Frauen Blumen schenkte. Nach der Christianisierung Roms wurde dieser Brauch in abgeänderter Form weitergeführt in dem man den 14. Februar dem heiligen Valentin widmete. Der 14. Februar blieb aber ein Volksfest zu Ehren der Liebenden, wobei das Blumenschenken nach wie vor dazugehörte.Der Heilige Valentin
Der Valentinstag, d.h der Gedenktag für den heiligen Valentin, führte Papst Gelasius I 469 für die ganze Kirche ein. Allerdings strich die Kirche den Tag 1969 aus dem Generalkalender. Als Namensgeber für den Feiertag kommen hauptsächlich zwei christliche Märtyrer in Frage: Valentin von Rom oder Valentin von Terni. Es könnte möglich sein, dass es sich dabei um ein und dieselbe Person handelt, den die Überlieferungen der beiden Märtyrer überschneiden sich. Valentin von Rom war ein armer Mönch mit heilerischen Fähigkeiten, den der römische Kaiser Claudius II köpfen liess. Denn Valentin hatte trozt Verbot Liebespaare nach christlichem Ritus getraut. Damit auch während der Ehe alles funktionierte, half Valentin darüber hinaus bei Partnerschaftskrisen. Der Brauch anlässlich des Valentinstags Blumen zu schenken geht gemäss einer Interpretation darauf zurück, dass Valentin Ehepaaren Blumen aus seinem Garten geschenkt habe.![]() | |
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