Das dürfte die Zürcher ein wenig schmerzen: Vor 2000 Jahren war Avenches, das damalige Aventicum, mit 20 000 Einwohner die grösste und bedeutendste Stadt auf Schweizer Boden. Zürich dagegen nur eine kleine Zollstation.
Wie wäre es nun gewesen damals von Avenches nach Rom zu reisen?
ORBIS gibt Antwort auf diese Frage. Die wohl beindruckenste interaktive Karte des römischen Reiches funktioniert ähnlich wie ein Fahrplan der SBB: Man gebe Reiseziel und Startpunkt ein, und wähle das Reisemittel ( Esel? Oder doch lieber im Wagen?). Sogar die Reisegeschwindigkeit und die Tageszeit kann ausgesucht werden.
Sogleich gibt das System eine mögliche Reiseroute an, sowie deren Dauer und die Transportkosten. Beim Esel wäre das etwa das Essen, welches das Tier benötigt.
Einen wesentlichen Unterschied, abgesehen von den vielfältigen Reisemöglichkeiten, gibt es zur SBB: Da wir uns mit ORBIS sozusagen in der römischen Welt befinden, sind die ganzen Angaben bezüglich Kosten natürlich in Denarii.
Hinter ORBIS verbirgt sich Jahre lange Arbeit von einem interdisziplinären Team der Universtität Stanford (USA) bestehend aus Historikern und IT- Spezialisten.
Mithilfe von Antiken Quellen und Forschungsberichten rund ums Thema Transport in der Antike gelang es Ihnen, die römische Welt umfassender darzustellen als bisherige Karten.
ORBIS umfasst 632 Lokalitäten (meist Städte), 10 Mio. Quadratkilometer Land- und Seeweg sowie 301 Häfen.
Das Strassennetz beträgt 84831 Kilometer, dazu kommen 28'272 Kilometer schiffbarer Flüsse und Kanäle.
Das römische Reich nahm ein Neuntel des Erdumfanges ein und erstrekte sich auf drei Kontinente. Die römischen Kaiser herrschten über einen Viertel der Menschheit. Sie regierten Dank komplexen machtpolitischen Netzwerken, militiärischer Macht und wirtschaftlichen Beziehungen. Verschiedenste Transportmöglichkeiten, die von Menschen, Tier, Wind und Wasser angetrieben wurden, unterhielten diese Struktur. Massgebend für eine gute Verbindung und somit eine gute Kontrolle über das Reich waren für die Imperatoren daher nicht die Distanz aber die Reisekosten. Die Möglichkeit, Transportkosten innerhalb des Imperiums zu berechnen ist darum für die Wissenschaft bahnbrechend.
Dass die Distanz beim Reisen nicht die Hauptrolle spielte, zeigt unser Beispiel:
Die Reise von Aventicum (Avenches) nach Rom (Distanz 1546 Kilometer) dauerte im Juli knapp 21 Tage.
Der Weg von Rom nach Konstantinopel ist zwar gut 2000 kilometer länger, die Reise mit 21 Tagen aber ungefähr gleich lang und günstiger.
Die Karte ist für alle vefügbar auf The Stanford Geospatial Network of the Roman World.
Sogleich gibt das System eine mögliche Reiseroute an, sowie deren Dauer und die Transportkosten. Beim Esel wäre das etwa das Essen, welches das Tier benötigt.
Einen wesentlichen Unterschied, abgesehen von den vielfältigen Reisemöglichkeiten, gibt es zur SBB: Da wir uns mit ORBIS sozusagen in der römischen Welt befinden, sind die ganzen Angaben bezüglich Kosten natürlich in Denarii.
Hinter ORBIS verbirgt sich Jahre lange Arbeit von einem interdisziplinären Team der Universtität Stanford (USA) bestehend aus Historikern und IT- Spezialisten.
Mithilfe von Antiken Quellen und Forschungsberichten rund ums Thema Transport in der Antike gelang es Ihnen, die römische Welt umfassender darzustellen als bisherige Karten.
ORBIS umfasst 632 Lokalitäten (meist Städte), 10 Mio. Quadratkilometer Land- und Seeweg sowie 301 Häfen.
Das Strassennetz beträgt 84831 Kilometer, dazu kommen 28'272 Kilometer schiffbarer Flüsse und Kanäle.
Das römische Reich nahm ein Neuntel des Erdumfanges ein und erstrekte sich auf drei Kontinente. Die römischen Kaiser herrschten über einen Viertel der Menschheit. Sie regierten Dank komplexen machtpolitischen Netzwerken, militiärischer Macht und wirtschaftlichen Beziehungen. Verschiedenste Transportmöglichkeiten, die von Menschen, Tier, Wind und Wasser angetrieben wurden, unterhielten diese Struktur. Massgebend für eine gute Verbindung und somit eine gute Kontrolle über das Reich waren für die Imperatoren daher nicht die Distanz aber die Reisekosten. Die Möglichkeit, Transportkosten innerhalb des Imperiums zu berechnen ist darum für die Wissenschaft bahnbrechend.
Dass die Distanz beim Reisen nicht die Hauptrolle spielte, zeigt unser Beispiel:
Die Reise von Aventicum (Avenches) nach Rom (Distanz 1546 Kilometer) dauerte im Juli knapp 21 Tage.
Der Weg von Rom nach Konstantinopel ist zwar gut 2000 kilometer länger, die Reise mit 21 Tagen aber ungefähr gleich lang und günstiger.
Die Karte ist für alle vefügbar auf The Stanford Geospatial Network of the Roman World.

